Willkommen bei der Wiener Spiele Akademie!

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Das war das Spieleautorentreffen 2015

Die Wiener Spiele Akademie versteht sich in erster Linie als „Denkfabrik“ für die österreichische Spieleszene. Die Vorsitzende ist Frau Dipl.Ing. Dagmar de Cassan. Im Mittelpunkt steht – neben der wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem zeitgenössischen Spiel – die Entwicklung und Realisierung von Ideen und Lösungen zur Popularisierung des Spieles in Österreich. Gegründet im Frühjahr 2000 als gemeinnütziger Verein, ergab dadurch die Wiener Spiele Akademie einem seit längerer Zeit bestehenden Konzept eine formelle Struktur.

Die Wiener Spiele Akademie sucht die Zusammenarbeit mit Spieleverlagen, Spieleautoren und Spieleorganisationen auf nationaler wie internationaler Ebene, trotzdem bleibt die österreichische Linie im Zentrum des Interesses. Sie veranstaltet Symposien, Expertenrunden und Spieleautorentreffen und schafft neue Institutionen zur Erreichung der Ziele. Durch Forcierung der Öffentlichkeitsarbeit für das Spielen soll einerseits der gesellschaftliche Wert des Brett-, Karten- und Gesellschaftsspieles in Familie und Freundeskreis gefestigt werden, andererseits Österreich als Spielemarkt für Spieleverlage noch interessanter werden.

Die Arbeit wird in vier Teilorganisationen erbracht

SPIELEPREIS: Auszeichnung und Empfehlung
SPIELEINSTITUT: Unterricht und Ausbildung
SPIELEKOLLEG: Beratung und Information
SPIELESTUDIO: Denkfabrik und Forschung

News und Impressum

NEWS
IMPRESSUM

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MinD 2016 – Barragoon und Splendor

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Robert Witter (links) und Frank Warneke aus München gewannen einen der Mensa-Spielepreise 2016 mit Barragoon. Foto von MinD: Melanie Jäger

Einmal im Jahr vergibt Mensa in Deutschland (MinD), der Verein für Hochbegabte, seine Spielepreise. Die knapp 13 000 Mitglieder hatten bis Dezember 2015 die Möglichkeit, mit ihren Stimmen zu entscheiden. Jedes Jahr werden zwei Autoren für ein recht aktuelles Brett- oder Kartenspiel ausgezeichnet. Gesucht werden Spiele, die sich im Kreise der spielbegeisterten Mensaner aufgrund von intellektuellem Anspruch, der Herausforderung strategischen und kombinatorischen Denkens und schneller Auffassungsgabe, sowie hohem Unterhaltungswert großer Beliebtheit erfreuen.

Splendor

In der Kategorie „Kurze Spieldauer 2016“ ging der Preis an Splendor von Marc André. Siehe Details in der LUDORIUM Datenbank.

Barragoon

In der Kategorie „Komplexe Spiele 2016“ gewann Barragoon der Autoren Robert Witter und Frank Warneke. Siehe Details in der LUDORIUM Datenbank.

Und gerade ist das nächste Spiel aus dem Verlag WiWa Spiele von den Autoren Robert Witter und Frank Warneke erschienen, das Spiel SHIFTAGOSHIFTAGO ist ein Brettspiel für 2-4 Personen ab 8 Jahren und gliedert sich in drei Varianten, Shiftago Express (1-15 Minuten), Shiftago Expert (10-30 Minuten) und Shiftago Extreme (15-45 Minuten). Bisher noch nicht im Österreichischem Spiele Museum eingelangt.

Deutscher Spielepreis 2016 – Abstimmung eröffnet

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Deutscher Spielepreis Logo

Der Friedhelm Merz-Verlag schreibt auf seiner Webseite:

Der DEUTSCHE SPIELE PREIS wird seit 1990 jährlich im Oktober am Vorabend der Internationalen Spieltage in der Messe Essen festlich vergeben – und das in folgenden Bereichen:

Für das beste Familien- und Erwachsenenspiel des jeweils aktuellen Spielejahrgangs
Für das beste Kinderspiel des jeweils aktuellen Spielejahrgangs
Für das Spiel mit der vorbildlichen Regel – Wanderpreis „Essener Feder“ der Stadt Essen
Für die beispielhafte Leistung einer Person, eines Unternehmens oder einer Institution (Sonderpreis)

Wir glauben, dass der DEUTSCHE SPIELE PREIS ein wichtiger Kulturpreis ist, und so möchten wir auch in diesem Jahr Ihrer Meinung Gehör verschaffen. Sie sind diejenigen, die letztendlich mit dazu beitragen, dass die Spielelandschaft so bunt und vielfältig bleibt, wie sie es in der Vergangenheit war. Denn gerade die Wähler des Deutschen SpielePreises haben immer mit dazu beigetragen, dass auch kleine Verlage, preiswerte Spiele und Spiele mit besonderem Anspruch im Licht der Öffentlichkeit standen.

Also machen Sie mit bei der Abstimmung zum DEUTSCHEN SPIELE PREIS! ZUR ABSTIMMUNG

Frühe Spielewelten – ein neues Buch

Buchtitel
Buch: Frühe Spielewelten

Thomas Stauss (Schweiz) schreibt der Wiener Spiele Akademie

Durch Zufall bin ich auf Ihre Webseite der „Wiener Spieleakademie“ gestoßen und habe diese mit großer Begeisterung studiert. Wunderbar, dass sich Ihre Spieleakademie so intensiv dem Thema Spiel sowie der Ausbildung von Spieleautoren widmet.

Als Sammler von alten Spielen beschäftige ich mich seit über 25 Jahren mit der Geschichte von Spielen des 18. und frühen 19. Jahrhunderts – also jener Zeitepoche, in der die Vielfalt an Spielen explosionsartig zunahm und im Zuge des aufkommenden Spiele- und Spielwarenmarktes einen beispiellosen Aufschwung erfuhr. Als Sammler musste ich feststellen, dass über diese spannende Zeit des „Spielerfindens“ leider kaum Literatur existiert, geschweige denn Fotomaterial von Originalspielen aus jener Zeit. Deshalb habe ich in den letzten acht Jahren intensiv zu diesem Thema geforscht und die Ergebnisse nun in einem reich bebilderten Kunstband mit über 400 hochwertigen Farbabbildungen im letzten Jahr publiziert.

Mit diesem Mail möchte ich Sie auf dieses Buch „Frühe Spielwelten – Zur Belehrung und Unterhaltung aufmerksam machen, welches insbesondere die geschichtlichen Wurzeln vieler noch heute aktueller Spiele und Spielideen näher beleuchtet.

Anhand der weltweit ersten illustrierten Lehr- und Spielmittelkataloge von Peter Friedrich Catel (1747–1791 / Berlin) und Georg Hieronimus Bestelmeier (1764–1829, Nürnberg) gibt mein Buch einen Überblick über die damalige Spielwelt. Eine bis heute kaum bekannte Spielwelt, die v.a. auch die Aufgabe hatte, Kindern und Jugendlichen Wissen in spielerischer Form zu vermitteln – und  zwar in Form von Gesellschaftsspielen unterschiedlichster Ausprägung wie Laufspiele, Lottospiele, Lernspiele, ABC-Spiele, geografische, geschichtliche und naturwissenschaftliche Spiele; aber auch in Form von sogenannten „physikalischen Belustigungen“, deren Existenz bis vor kurzem noch kaum bekannt war.

Kurzum: eine phantastische aber „vergessene“ Spielwelt, die selbst Spiele-Experten und Spiele-Historiker in Erstaunen versetzen wird. Frühe Spielwelten ist als Nachschlage- und Referenzwerk gedacht, nicht nur für Spielforscher und -historiker, sondern auch als Inspirationsquelle für heutige Spieleautoren und nicht zuletzt für jene, die sich über die Spielwelt am Ende der Aufklärung „verzaubern“ lassen möchten; also jener Epoche, in der „spielerisches Lernen“ zum Leitgedanken der damals neu aufkommenden Pädagogik wurde.

Das Buch bietet reichhaltiges und wissenschaftlich fundiertes Quellenmaterial, eine ausführliche Bibliografie sowie ein Personenregister. Als Novum werden im Buch über 60 praktisch unbekannte Original-Spiele aus den oben aufgeführten Katalogen ausführlich dokumentiert und die Spielregeln erläutert (siehe Fotos in der Anlage).

Referenzen:

Dr. Helmut Schwarz (ehem. Direktor des Nürnberger Spielzeugmuseums); Dr. Ulrich Schädler (Schweizerisches Spielmuseum), der das Vorwort geschrieben hat sowie Tom Werneck (Bayerisches Spiele-Archiv Haar).

Fritz Gruber spielt nicht mehr mit!

Fritz Gruber gewinnt Spiel des Jahres
Fritz Gruber gewinnt mit Goldsieber das Spiel des Jahres 1997

Die SPIELBOX aus Deutschland berichtet über den unerwarteten Tod von Fritz Gruber.

Hier finden Sie die ausführliche Nachricht

Wir verdanken Fritz Gruber viele tolle Spiele, die ohne ihn nie den Markt erreicht hätten und er wird in seinen Spielen weiter leben!